KEINE CHANCE FÜR SCHMUTZ: WAS WASCHBECKEN FLECKENABWEISEND MACHT

Erstellt von Simone Wibbe / 17. September 2015 / Blog

Keine Chance für Schmutz: Was Waschbecken fleckenabweisend macht

Wasserspritzer, Fingerabdrücke oder angetrocknete Zahnpasta: Flecken auf Waschbecken sehen nicht schön aus und können richtig nerven. Es gibt aber bestimmte Oberflächenbeschichtungen, an denen Wasser einfach abperlt und Schmutz gar nicht erst haften bleibt. Was Waschbecken fleckenabweisend macht, verraten wir in unserem heutigen Beitrag.

Schon lange gibt es Waschbecken nicht mehr nur aus Keramik. Immer öfter werden im Sanitärbereich auch alternative Materialien wie Edelstahl, Glas, Acryl, Stein oder Holz verwendet. Manche Werkstoffe – wie Keramik – sind zwar von vornherein leichter zu pflegen als andere, sollen Schmutz und Kalk aber gar nicht erst am Waschbecken haften bleiben, kommt es nicht so sehr auf das Material als auf die richtige Beschichtung an.

Wasser perlt sofort ab

Um Oberflächen aller Art zu versiegeln, wird im Sanitärbereich vor allem die sogenannte Nanobeschichtung verwendet. Dabei handelt es sich um ein hochtechnologisches Produkt: Schon während sie aufgetragen werden, organisieren sich die Partikel der Nanoversiegelung zu einer hauchdünnen, glasartigen, wenige Nanometer dicken Schicht, die sich dann mit der Waschbeckenoberfläche verbindet. Flüssigkeiten, die auf mit Nanoteilchen beschichtete Oberflächen gelangen, bilden winzige Perlen,  laufen dadurch leichter ab und nehmen dabei auch noch Schmutz- und Kalkrückstände mit. In der Fachsprache wird dieser Effekt oftmals als Lotuseffekt bezeichnet.

In der Regel werden Waschbecken schon vom Hersteller beschichtet. Es gibt aber auch spezielle Sprays im Fachhandel, mit denen man seine Waschbecken schnell und einfach selbst versiegeln kann. Vor dem Auftragen müssen die Waschbecken aber komplett grundgereinigt werden, nur dann hält eine Beschichtung zwischen mehreren Monaten und zwei Jahren.

Produkte aus Wachs meiden

Doch Vorsicht: Nicht alle Versiegelungsprodukte, die im Handel angeboten werden, basieren wirklich auf Nanotechnologie. Viele Sprays und Tinkturen bestehen nämlich hauptsächlich aus  Silikonen oder Wachsen. Da Wachs nur sehr lose auf Materialen haftet, halten diese Beschichtungen nicht sehr lange und bilden schon nach kurzer Zeit Schlieren.

 

 

Quelle: bauen.de