DIE NEUESTEN TRENDS IM BEREICH DER INTELLIGENTEN GEBÄUDETECHNIK

Erstellt von Simone Wibbe / 7. November 2015 / Blog

Warmwasser – Die amerikanische Firma Sunovation bietet mit dem Aquanta seit 2015 die Möglichkeit, die Warmwasseraufbereitung effizienter zu gestalteten. Als so genannte „Refit“-Anwendung handelt es sich bei Aquanta um eine Lösung die bereits bestehende Geräte (in diesem Fall den Warmwasseraufbereiter) ergänzt, statt sie zu ersetzen. Aquanta ermöglicht die Echzteitkontrolle des Warmwasserverbrauchs, misst dabei Peaks der Leistung und überlässt den Nutzern die Geräteregelung per App.

Kühlschrank – Ende 2014 verkündete ABB, Bosch und Cisco die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, um es im Smart Home Bereich mit Apple und Google aufnehmen zu können. Fast zeitgleich stellte Bosch seinen Home Connect Kühlschrank vor. Der Clou: Eine Kamera im Geräteinneren ist mit WLAN verbunden und übermittelt dem Besitzer Livebilder des Füllzustandes auf das Smartphone.

Beleuchtung – Alle Lichtquellen im Haus lassen sich dank vernetzter Steuerung zentral regulieren. Das ermöglicht unter anderem die individuelle Speicherung von Lichtszenarien und den Schutz vor Einbrechern durch ein per App gesteuertes Lichttheater, auch man nicht zu Hause ist.

Rauchmelder – Wohl die klassischste Smart Home Anwendung bekam durch gesetzliche Vorgaben in Deutschland neuen Auftrieb.  Für zusätzlichen Schwung im Markt sorgte eine 2014 verkündete Akquisition von Google: Für rund drei Milliarden Dollar kaufte sich der Internetriese bei dem Smart Home Anbieter NEST, der für seine Rauchmelder und Thermostate bekannt ist, ein. NEST überzeugt mit großartig designten Gräten, per Pushnachricht werden Smartphonebesitzer im Falle eines Falles über Rauchentwicklung informiert.

Fernseher – Home Entertainment Systeme haben in den letzten fünf Jahren eine rasante Entwicklung hinter sich gebracht. Das Übertragen linearer Fernsehsendungen ist für Smart T-Geräte eher eine Nebentätigkeit. Die mit dem Fernseher verbundenen Mediensysteme arbeiten mittlerweile mit Spracherkennung und beantworten dank permanenter Verbindung mit dem Internet auch Fragen, die über das reine Fernsehprogramm hinausgehen. Amazon verkauft voraussichtlich ab Herbst 2015 auch in Deutschland mit „Echo“ einen solchen Allrounder und auch Apple will mit der Anwendung Homekit in Verbindung mit einer Neuauflage von Apple TV noch in diesem Jahr seine Vormachtstellung im Wohnzimmer ausbauen.

Sensordach – Die nachhaltigste Bauweise mit den beten Materialien mit den besten Materialien wird nutzlos, wenn die Wärmedämmung im Flachdach aufgrund von Durchfeuchtung versagt. „Abgesoffene“ Dämmung löst eine Kettenreaktion aus und verursacht hohe Energieverluste. Die Firma Hum-ID aus Berlin bietet mit dem gleichnamigen Sensorsystem die Möglichkeit, Nässe im Dachinneren zu detektieren. Ohne Kabel und Batterie funken die bei Neubau oder Sanierung verlegten Sensoren verlässlich ihren Feuchtegrad – und ermöglichen es so, potentielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.

Fenster –  Jeder kennt das: Schon am Lenkrad auf der Schnellstraße beginnen die Zweifel: Ist die Haustür abgeschlossen? Sind die Fenster auch wirklich zu? Der Smart Home Anbieter Wink bietet unter anderem intelligente Fenster- und Türen-Sensoren, die via App seinen Nutzer genau darüber informieren. So weiß man, ob es sich lohnt, die verfrühte Heimkehr einzuschlagen, um nach dem Rechten zu sehen.

Alarmanlage – Ein Klassiker im Bereich Smart Home – günstiger elektronischer Einbruchschutz ist in Deutschland schon für unter 150 Euro zu haben. Automatisches Aktivieren, automatisches Alarmieren und automatisches Deaktivieren – das sind die drei Hauptfunktionen einer guten Alarmanlage. Dank Systemen wie sie zum Beispiel vom österreichischen Anbieter Loxone angeboten werden, geht das alles auch von unterwegs aus.

Markise – Intelligente Verschattungstechnik benötigt jahreszeitliche, meteorologische und tagesabhängige Informationen. Der Regensensor von Homematic registriert z.B. beginnenden Niederschlag und sendet in der Konsequenz einen Schaltbefehl an verbundene Geräte. Die Markisensteuerung erfolgt bei viele Herstellern zeit-, temperatur- oder sogar tageslichtabhängig. Im Fokus steht dabei der Schutz der oft teuren Markisen.

 

 

 

 

 

Quelle: ratgeberbauen24